Dreisparrendruck

Technische Daten

Rund um den Druck von A-Z

PC:

InDesign CS6 (INDD)
Photoshop CS6 (PSD, TIFF, GIF, EPS, JPEG)
Adobe Illustrator CS6 (AI, EPS)
Acrobat Acrobat Professional (PDF)
Corel Draw X4 (CDR, EPS)
Office 2010

Office-Programme sind grundsätzlich nicht für die Erzeugung professioneller Druckdaten geeignet. Da jedoch viele unserer Kunden diese Programme in der täglichen Büroarbeit verwenden, werden diese Werkzeuge auch häufig für die Gestaltung kleinerer Druckprodukte verwendet.



Tipps zur Datenerstellung:

Das Erstellen einer PDF-Datei:
Beim Export von PDF-Dateien aus Illustrator und Corel-Draw konvertieren Sie bitte alle Schriften in Kurven und reduzieren Sie alle Transparenzen verwenden Sie dazu ggf. den Standard "PDF/X-1a:2001".
Bitte beachten Sie auch folgendes bei der Erstellung Ihrer Datei:
· Beschnitt (3 mm)
· Auflösung (mind. 300 dpi)
· Schrifteinbettung (vollständig)

Um Qualitätsverluste zu vermeiden, sollten Ihre Daten mit mind. 300 dpi bei Originalgröße angelegt sein.

Im Dokument integrierte Logos, Texte und Grafiken müssen entweder als Vektor oder als Bild mit mind. 300 dpi eingebettet sein, da diese bei der Produktion sonst pixelig oder unscharf werden.

Dateiformate:

JPEG
PEG ist die gebräuchliche Bezeichnung für die 1992 vorgestellte Norm ISO/IEC 10918-1 bzw. CCITT Recommendation T.81, die verschiedene Methoden der Bildkompression beschreibt.
Bitte achten Sie beim Export von JPEG-Dateien auf die Ausgabequalität. Stellen Sie die höchstmögliche Qualitätsstufe bzw. die niedrigste Kompressionsrate ein, damit eine qualitativ hochwertige Ausgabe Ihrer Daten im Druck möglich ist.

TIFF
Das Tagged Image File Format" (TIFF oder auch kurz TIF) ist ein Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Das TIF-Format wurde ursprünglich von Aldus (1994 von Adobe übernommen) und Microsoft für gescannte Rastergrafiken für die Farbseparation entwickelt.

PSD
Sämtliche verwendete Bilddaten werden bei PSD und PSB verlustfrei gespeichert, ebenso wie Informationen über die verschiedenen Ebenen, Smart Objects, Kanäle und Vektoren und Einstellungen des Projektes. Die Dateien sind im Vergleich zu anderen Formaten auch dementsprechend groß.

ZIP
Das ZIP-Dateiformat ist ein quelloffenes Format für komprimierte Dateien, das einerseits den Platzbedarf bei der Archivierung reduziert und andererseits als Containerdatei fungiert, in der mehrere zusammengehörige Dateien oder auch ganze Verzeichnisbäume zusammengefasst werden können.

RAR
Dateiformat zur Datenkompression wie ZIP, nur nicht ganz so verbreitet.

Farbmodus/Farbraum:

CMYK
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key als Farbtiefe durch Schwarz.

RBG
Ein RGB-Farbraum ist ein additiver Farbraum, der Farbwahrnehmungen durch das additive Mischen dreier Grundfarben (Rot, Grün und Blau) nachbildet. Dieser Farbraum basiert auf der Dreifarbentheorie. Das Farbsehen des Menschen ist durch drei Zapfentypen geprägt.

ISO-Skala (Euroskala)
Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird Druck nach Euroskala genannt, weil er sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert.

Schriften:

In PDF-Dateien sollten Sie alle Schriften in Kurven umwandeln. Falls dies nicht möglich ist, müssen die Schriften vollständig eingebettet sein! Auch Standardschriften (wie Arial, Verdana, Courier usw.) müssen in Kurven konvertiert oder vollständig in die PDF-Datei eingebettet werden!
Schwarzen Text nicht als Mischfarbe anlegen, sondern 100% Schwarz!

Überdrucken:

Wenn in Layouts und Illustrationen zwei unterschiedliche Farben übereinander liegen, gibt es zwei Möglichkeiten: Die Vordergrundfarbe spart die Hintergrundfarbe aus oder sie überdruckt". Überdrucken bedeutet, dass alle in der Vordergrundfarbe nicht benutzten Separationsfarben transparent sind und der Hintergrund in diesen Bereichen durchscheint.
Beispielsweise ist ein als überdruckend definiertes Rot (zusammengesetzt aus Gelb und Magenta) in den Farbseparationen Cyan und Schwarz transparent. Cyan- oder Schwarzanteile der Hintergrundfarbe werden also gedruckt, so dass eine Mischung aus Hintergrund- und Vordergrundfarbe resultiert.
Fälschlich als überdruckend (und nicht aussparend) definierte Farben sind ein häufiger Fehler in Dokumenten, da die sich daraus ergebenden Farbmischungen von Vorder- und Hintergrundfarbe oft am Bildschirm und auch auf vielen Farbdruckern und Proofgeräten nicht dargestellt werden. Bei der Ausgabe kann man daher unliebsame Überraschungen erleben.

(c) Dreisparrendruck H. Schumacher KG